Herzlich Willkommen bei der Narrenzunft Wolfsrudel Maierhöfen e.V.

2001

gegründet


1. Vorstand

Thomas Holzer


1. Gruppenführer

Eva Kempter


2. Vorstand

Thomas Newmann


2. Gruppenführer

Silvio (Sio) Bittinger


Schriftführerin

Ramona Reitemann


Kassier

Stefanie Holzer


Kleiderwart

Kerstin Waldner


Chronik

Die drei langgestreckten Täler von Missen, Weitnau und Wengen sind nach Westen durch den Höhenrücken des Iberges (1069m), der Kugel (1037m) und ihrer Verlängerung nach Norden wie mit einem natürlichen Riegel abgeschlossen.Ein Bild von Iberg und Kugel westwärts zeigt dem Auge eine vollständig veränderte Landschaft. Es ist das Gebiet der Moränen des ehemaligen Rhein-Gletschers, welches einst hier seine Geschiebe wälzte und von welchem im Argen-Tobel heute noch deutliche Spuren in den dortigen Versteinerungen zu sehen sind. Diese Moränen sind verschiedenartig geformte, flach gekrümmte und unregelmäßig daliegende Kuppen, Hügel und Höhen. In dieser Moränen-Landschaft steigt vom Tobel der oberen Argen (656,4 Meter) in nördlicher Richtung ein Tal auf, das in Reute mit 746,5m seinen Höhepunkt erreicht, unterhalb Nagelringen württembergisch wird und bei Holzleute in das untere Argental einmündet. Ungefähr in der Mitte zwischen oberer Argen und württembergischer Grenze liegt in dem genannten Tal das Dorf Maierhöfen in einer Höhe von 738,2 Meter eingebettet.

Lassen wir dieses Bild um ungefähr zweitausend Jahre zurückschweifen. Wo jetzt die lachenden Felder und stattlichen Wohnhäuser Maierhöfens und seiner Filialen das Auge erfreuen, wo jetzt wohlgenährte Herden weiden und Herdenglockenklang durch die Stille der Sommernacht zieht war damals düstere Wildnis in welcher die Wölfe heulten und andere gefürchtete Tiere ihr Unwesen trieben. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts behaupteten die Wölfe in manchen teilen des Allgäus ihre Herrschaft. Heute erinnern manche Namen an jene Zeit, wie auch die Filiale Wolfsbühl.
In dieser Gegend um Maierhöfen bildeten sich viele Sagen, Geschichten und Schwänke, die dazu genutzt wurden, die Bewohner zur Vorsicht und Erfurcht dieser noch unberührten Landschaft anzuhalten. Man erzählte sich, dass gelegentlich Kinder ohne jede Spur verschwanden und nicht wieder aufzufinden waren. Der Verdacht fiel auf die Wölfe welche wie bereits genannt, die Herrschaft dieser Landschaft behaupteten. Nachts im Schein des Mondes hörte man Tag für Tag ihr furchterregendes Heulen. Unverkennbar wies man am Wege Wolfsspuren nach. Auch am gerissenen Vieh oder den glühenden Augen in lichten Gebieten dieser Landschaft stand fest, dass hier Wölfe ihr Unwesen trieben.
Um die Tragik der dort herrschenden Verhältnissen noch etwas zu dramatisieren, und die Kinder davon abzuhalten Gedankenlos im Wald zu spielen oder sich weit vom Elternhaus zu entfernen wurden auf Grund schauriger Vorkommnisse die Geschichten der spurlos verschwundenen Kinder verbreitet.
Um Diese Sage aufrecht zu erhalten und damit die damaligen Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten wurde diese Narrenzunft im Mai 2001 von Ralph Mösle, Thomas Holzer, Bianca Moller, Birgit Gorzel, Miriam Aichele, Anja Mösle und Nadja Ortlieb gegründet. Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte am 20. September 2001. Seither nennt sich der Verein „Wolfsrudel Maierhöfen e.V.“.Nachdem der formelle Teil der Vereinsgründung erledigt war konnte durch Plakate, Anzeigen in der Zeitung, Flugblätter und Mundpropaganda um neue Mitglieder geworben werden. In kürzester Zeit konnte der Verein 19 Mitglieder verzeichnen.
Mit Hilfe der Entwurfsvorlage der Maske, welche die Vereinsmitglieder selbst erstellten, konnte die Wolfsmaske von Herr J. Weiß in Tat umgesetzt werden. Das Urheberrecht besitzt die Narrenzunft „Wolfsrudel Maierhöfen e.V.“.

MIT VIEL ORGANISATORISCHER ARBEIT DER GRÜNDUNGS-VORSTANDSCHAFT

1. Vorstand: Ralph Mösle

2. Vorstand: Thomas Holzer

Kassier: Bianca Moller

Schriftführer: Birgit Gorzel

Kleiderwart: Miriam Aichele

Sowie mit Unterstützung von Frau S. Schmied, die uns das entworfene Kostüm verwirklichen konnte, war es uns möglich bereits in der Fasnet 2002 an einigen Narrensprüngen teil zu nehmen. Seither sind wir in jeder Narrensaison aktiv dabei.